Ende. Aus. Vorbei – Ein Fazit.

Liebe Leser,

alles hat irgendwann ein Ende und so endet heute auch meine Zeit als Bloggerin. Als ich zu Beginn dieses Semesters das Thema für meinen Blog aussuchte, wusste ich ehrlich gesagt nicht sonderlich viel über die Nutzung sozialer Netzwerke durch die Polizei oder über die Bedeutung digitaler Kommunikation. Der ausschlaggebende Grund, wieso ich mir dieses Thema aussuchte, war ein Artikel in der FAZ mit dem Titel „Gefällt mir! – Die Polizei will Facebook nun endlich richtig für die Fahndung nutzen”. Ich fand die Idee spannend, nicht die digitale Kommunikation eines Unternehmens zu untersuchen, sondern der Polizei, einer öffentlichen Behörde. Nachdem ich erst einmal geklärt hatte, was es genau mit digitaler Kommunikation auf sich hatte und je tiefer ich in mein Thema einstieg, desto interessanter fand ich es. Zudem wurde mir auch immer mehr klar, wie hochaktuell, spannend und brisant es ist.

Da ich schon immer gerne schreibe, haben mir die Recherche und das Verfassen von Blogbeiträgen großen Spaß gemacht. Besonders interessant fand ich den Austausch mit meiner Learning-Community. Oft haben ihre Fragen mich dazu gebracht, noch tiefer in die Materie einzusteigen und meine Beiträge zu reflektieren. Auch war die Lektüre ihrer Blogs immer interessant, anregend und oft auch unterhaltsam.

In meinem ersten Beitrag stellte ich mir folgende Fragen:

Ob und inwiefern hat Social Media die Polizeiarbeit verändert. Wie stellt sich der digitale Kommunikationsprozess dar? Was sind die Bedingung und Konsequenzen?

Ich denke, dass ich diese Fragen (und noch viele weitere) mit meinem Blog beantworten konnte. Ich habe stets versucht, mit zahlreichen Fazits meinen Lernprozess aufzuzeigen und gleichzeitig deutlich zu machen, wo die Schnittstelle zwischen Theorie und meinem Fallbeispiel zu finden ist.

Durch meinen Blog sehe ich nun die Nutzung von sozialen Medien durch die Polizei mit geschärftem Blick. Der immer wieder thematisierte Konflikt zwischen Datenschutz und Fahndungserfolgen wird uns meiner Ansicht nach auch in den nächsten Jahren noch als Gesellschaft beschäftigen. Ich persönlich hoffe, dass es bald eine angepasste Gesetzgebung für die Online-Fahndung in sozialen Netzwerken geben wird. Mich hat mein Blog auch dazu gebracht darüber nachzudenken, in was für einem Staat ich leben möchte und empfand besonders hier die Diskussion mit der Community sehr anregend.

Ich hoffe, dass auch euch die Lektüre meines Blogs zum Denken angeregt und mindestens so viel Spaß gemacht hat wie mir.

Alles Liebe
Isabell

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Was seit dem Zwischenfazit geschah – Eine letzte Zusammenfassung.

Liebe Crowd,

bevor ich mich mit meinem letzten Beitrag von euch verabschiede, kommt nun noch einmal eine Zusammenfassung, was seit meinem Zwischenfazit alles passiert ist.

Zunächst widmete ich mich dem lang angekündigten COMPOSITE Forschungsprojekt und stellte die Studie „Best Practice in Police Social Media Adaptation“ vor. Die Studie thematisierte die Einsatzmöglichkeiten und Chancen von sozialen Medien für die Polizeiarbeit, mit denen ich mich kritisch auseinandersetzte. Zum Schluss stellte ich die Frage, ob das von mir betitelte „menscheln“ der Polizei in sozialen Netzwerken nicht vielleicht auch als Anbiederung an den Bürger gesehen werden könnte, um über andere wichtige Themen, wie zum Beispiel Polizeigewalt, hinwegzutäuschen. Eine spannende Frage, auf die ich auch für mich persönlich noch keine endgültige Antwort gefunden habe.

Der nächste Beitrag Der digitale Mob berichtete von Hetzjagden in sozialen Medien am Beispiel eines jungen Mannes aus Emden, der fälschlicherweise verdächtigt wurde, einen Mord begangen zu haben. Ich versuchte, das Phänomen des digitalen Mobs zu erklären und stellte die Frage, ob man ihn verhindern könnte, beziehungsweise wie die Polizei im einem solchen Fall reagieren sollte. Einmal mehr erwies sich die Online-Fahndung als eine Medaille mit zwei Seiten, was sich auch in den Kommentaren zeigte.

Die Idee zu dem Blogeintrag #myNYPD und das Social-Media-Eigentor kam mir während der Lektüre von Tanjas Blog zur digitalen Krisenkommunikation. Dieser Beitrag verdeutlichte mir einmal mehr, dass die Nutzung von sozialen Medien auch schief gehen kann und wie lawinenartig sich solch ein Fehltritt verbreitet.

Zum Schluss wagte ich einen Blick zurück zu meinem allerersten Beitrag und der damals gestellten Frage „Ob und inwiefern hat Social Media die Polizeiarbeit verändert. Wie stellt sich der digitale Kommunikationsprozess da? Was sind die Bedingung und Konsequenzen?“ Das theoretische Grundgerüst für die zweite Frage hatte ich mit den Erklärungen zu Kommunikation und digitale Kommunikation bereits gelegt, mit den Beiträgen in der „Unter die Lupe genommen“-Kategorie untersuchte ich die Kommunikationsprozesse auf der Facebook Fanpage der Polizei Hannover sowie auf dem Twitterkanal der Polizei Berlin. Die dritte Frage beantwortete ich mit den Beiträgen, die auf die Besonderheiten von öffentlichen Behörden und den Datenschutz im Bezug auf die Facebook-Fahndung eingingen.
Somit blieb nur noch die erste Frage stehen, die ich mit einer Auflistung und Querverweisen zu früheren Beiträgen beantwortete.

Nun sind wir also fast am Ende und mir bleibt nur noch übrig, im nächsten Beitrag ein Fazit zu ziehen.

Alles Liebe und bis dann
Isabell

Früher war alles besser! … wirklich?

Liebe Crowd,

jeder kennt den oft mit einem Seufzer verbunden Ausspruch „Früher war alles besser!“. Gilt das auch für die Polizeiarbeit im Bezug auf soziale Medien? Da sich mein Blog langsam aber sicher dem Ende zu neigt, möchte ich heute meine bisherigen Ergebnisse zusammenfassen und die Frage beantworten, die ich mir in meinem allerersten Blogbeitrag gestellt habe: Was hat sich mit der Nutzung von sozialen Medien für die Polizeiarbeit verändert? Da ich viele der Punkte, die ich im Text ansprechen werde, bereits ausführlich in vorherigen Blogbeiträgen besprochen wurden, werde ich diese Passagen verlinken. Für weitere Ausführungen empfehle ich den ursprünglichen Artikel mit allen Quellen und Verweisen zu lesen.

Auch in Pre-Social-Media-Zeiten nutzte die Polizei bereits Öffentlichkeitsfahndungen. Die Bevölkerung wurde mittels Fahndungsplakaten und Steckbriefen, die an öffentlichen Plätzen wie Bahnhöfen aushangen, um ihre Mithilfe gebeten. Ein weiterer Weg war die Veröffentlichung von Fahndungsaufrufen in Tageszeitungen. Auch mittels der Sendung Aktenzeichen XY wurden nach Hinweisen aus der Bevölkerung gesucht (Buth, 2014).

Die Sendung Aktenzeichen XY gibt es ebenso wie Fahndungsaufrufe in Zeitungen, Fahndungsplakate und Steckbriefe heute noch – und dank des Internets auch online in der Mediathek des ZDF, als ePaper und auf der Homepage der Polizei. Ergänzt wird diese Art der Öffentlichkeitsfahndung heute durch Fahndungsaufrufen in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter. Aber die Polizei nutzt soziale Medien nicht nur, um Fahndungsaufrufe und Vermisstenanzeigen zu verbreiten, sondern auch die Beziehung zur Öffentlichkeit zu pflegen.

Was hat sich also für die Polizei verändert?

  1. Im Gegensatz zu den analogen Fahndungsplakaten lässt sich ein digitaler Fahndungsaufruf nicht mehr so einfach abhängen. Fahndungsaufrufe können auf Facebook und Twitter geteilt werden. So kann es zu einer Art Schneeballeffekt kommen, durch den viele Menschen erreicht werden können. Das kann die Polizeiarbeit enorm erleichtern, da wichtige Hinweise von Bürgern eingeholt werden können. Datenschutz sowie der Schutz des Persönlichkeitsrechts ist damit allerdings schwieriger geworden. Jeder kann einen Fahndungsaufruf unendlich oft und ohne großen Aufwand kopieren und verbreiten. Vorverurteilungen können wie in Emden zu digitalen Hetzjagden führen.
  2. Durch soziale Medien hat die Polizei die Möglichkeit bekommen, direkt und ohne zwischengeschaltete Medien wie Zeitungen mit den Bürgern zu kommunizieren. Die Polizei ist auf die Mitarbeit der Bevölkerung angewiesen, somit sind soziale Netzwerke vor allem auch für die Imagepflege der Polizei von großem Wert. Dafür muss die Polizei sich allerdings auch an die Sprache und den Umgang in sozialen Medien anpassen. Mehr dazu: Das Forschungsprojekt COMPOSITE
  3. Die Polizei kann auf sozialen Netzwerken mit jungen Leuten kommunizieren, die sie sonst schwer erreichen würde. Für mehr Informationen empfehle ich diesen Blogbeitrag: Die Zielgruppe der Facebook-Fanpage
  4. Soziale Medien können die Polizeiarbeit transparenter machen. Mittels Nachrichten direkt vom Einsatzort können Bürger einen Einblick in die Arbeit der Polizei bekommen. Während Demonstrationen oder Krisen kann die Polizei zeitnah informieren.
  5. Soziale Netzwerke wollen gepflegt werden und das bedeutet einen Mehraufwand für die Polizei. Die Nutzung beschränkt sich nicht nur auf das Posten von Beiträgen, sondern beinhaltet auch das Monitoring der Kanäle: Was antworten die Nutzer? Müssen Kommentare gelöscht werden? Hier werden neben Zeit auch neue Qualifikationen von den Mitarbeitern gefordert.

Soziale Medien können beides sein, Fluch und Segen. Damit sie viel eher zum Segen werden, ist es besonders für die Polizei entscheidend, den Spagat zwischen gesetzlichen Richtlinien und den Anforderungen für einen gelungenen Social Media Auftritt zu schaffen. Die Besonderheiten öffentlicher Behörden und insbesondere der Polizei wirken sich auf die Social Media Arbeit der Polizei aus.

Die Frage, ob früher alles besser war, kann von mir nur mit einem „Früher war nichts besser, sondern nur anders“ beantwortet werden. Die Nutzung sozialer Netzwerke durch die Polizei bringt, wie oben im Text erwähnt, viele Vorteile, aber auch besonders im Bereich Datenschutz einige Nachteile. Für mich persönlich stellt sich nicht die Frage, ob die Polizei in sozialen Netzwerken präsent sein sollte, sondern viel eher wie ihre Präsenz aussehen sollte. Denn nimmt die Polizei nicht die Chance war, sich in sozialen Netzwerken zu präsentieren, überlässt sie diesen Platz anderen. Wie seht ihr das liebe Crowd?

Viele Grüße
Isabell

Quellen:

Buth, C. (11. Juni 2014). Fahndungsmethoden. Abgerufen am 21. August 2014 von Planet Wissen: http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/verbrechen/raf/fahndungmethoden.js

#myNYPD und das Social-Media-Eigentor

Liebe Crowd,

bei der Lektüre des Blogs meiner Mitstreiterin Tanja zum Thema digitale Krisenkommunikation stellte sich mit die Frage, ob sich denn auch bezüglich der Social-Media-Kommunikaton der Polizei eine richtig handfeste Krise finden lassen würde. Und ich musste nicht lange suchen, da fand ich ein Beispiel, welches nicht nur im Amerika, sondern weltweit für Schlagzeilen gesorgt hatte.

Die New Yorker Polizei NYP nutzt Twitter unter dem Account NYPD NEWS seit November 2008 für Fahndungsaufrufe, Vermisstenmeldungen und die Berichterstattung über die tägliche Polizeiarbeit sowie besondere Veranstaltungen in New York. Am 22. April twitterte der diensthabende Social-Media-Officer: „Haben Sie ein Foto mit einem Mitglied der NYPD? Schreiben Sie uns und markieren Sie es mit #myNYPD. Vielleicht landet es auf unserer Facebookseite.“

Der Tweet verbreitete sich viral – aber anstatt netter Fotos,welche die Mitglieder der NYP mit den Bewohnern New Yorks oder Touristen zeigten, twitterten viele User Bilder von prügelnden Polizisten. Besonders die Occupy Wall Street (OWS) Bewegung nutzte den Hashtag um Bilder, die Polizeigewalt zeigten, zu verbreiten. Zu einem Foto, auf dem ein Polizist zu sehen ist, der gerade mit seinem Schlagstock ausholt, schreibt die OWS Bewegung: „Schlag für Schlag mehr Herzen erobern.“

Immer mehr Fotos wurden mit dem Hashtag getwittert, wie dieses Foto einer jungen Frau, die dazu schrieb: „Die NYPD hilft dir auch dabei, deine Haare zu entwirren.“

Besonders unter der schwarzen Bevölkerung ist die New Yorker Polizei umstritten, seit sie, wie ein Gericht 2013 feststellte, unter dem ehemaligen Bürgermeister Michael Bloomberg jahrelang vorwiegend junge Männer aus ethnischen Minderheitsgruppen nach Drogen und Waffen untersuchte. Am bis zum nächsten Morgen konnten über 80.000 Tweets mit dem Hashtag #MyNYPD gezählt werden. Der offizielle NYPD-Account ignoriert derweil den Shitstorm, zeigt nur ein paar Positivbilder. Die Presseabteilung der NYPD veröffentlichte nur eine kurze Pressemitteilung, in der sie den offenen Dialog lobten, der gut für die Stadt New York sei. Auf dem offiziellen Twitter-Kanal der NYPD wurden nur einige wenige positive Bilder retweetet (Huwendiek, 2014). Zu der Frage, ob die NYPD einen längerfristigen Imageschaden davon getragen hat, konnte ich leider keine Studie finden.

Ein PR-Desaster, dass einmal mehr zeigt, dass das Internet nicht berechenbar ist und gut gemeinte Aktionen schnell nach hinten losgehen können. Eine vergleichbarer Fall ist bisher nicht in Deutschland aufgetreten, was auch daran liegen könnte, dass die Polizeien soziale Medien noch recht zögerlich nutzen.

Für weitere Information zum Verlauf einer Krise, dem bestmöglichen Vorgehen und und und schaut euch unbedingt Tanjas Blog an!

Viele Grüße

Isabell

Quellen:

Huwendiek, F. (23. April 2014). Das Social-Media-Eigentor der New Yorker Polizei. Abgerufen am 9. August 2014 von Heute.de: http://www.heute.de/mynypd-polizei-in-new-york-erntet-shitstorm-bei-twitter-32879598.html

Twitter (2014). Twitterkanal der NYPD NEWS. Abgerufen am 10. August 2014 von Twitter: https://twitter.com/NYPDnews/status/458665477409996800/photo/1

Twitter (2014). Twitterkanal der Occupy Wall Street. Abgerufen am 10. August 2014 von Twitter: https://twitter.com/OccupyWallStNYC/status/458684716447973376/photo/1

Twitter (2014). Twitterkanal von  Cocky McSwagsalot. Abgerufen am 10. August 2014 von Twitter: https://twitter.com/MoreAndAgain/status/458691939811217408/photo/1

Der digitale Mob

Liebe Crowd,

heute möchte ich mich mit der Frage beschäftigen, was passiert, wenn soziale Netzwerke außer Kontrolle geraten und zur Lynchjustiz aufrufen. Der digitale Mob schlug im März 2012 zu, als nach dem Mord an der elfjährige Lena in einem Parkhaus der ostfriesischen Kleinstadt Emden ein 17jähriger junger Mann fälschlich verdächtigt wurde. Was war geschehen?

Die Polizei hatte Videoaufnahmen einer Überwachungskamera aus dem Parkhaus veröffentlicht, in dem das getötete Mädchen aufgefunden wurde. Daraufhin meldete sich ein Zeuge bei der Polizei, der angab, den Täter zu kennen. Bei der Vernehmung verwickelte sich der 17jährige in Widersprüche. Derweil wurde der Name des jungen Mannes auf Facebook veröffentlicht und die Hetzjagd begann. Details, wie die Tatsache, dass der mutmaßlich Verdächtige gerne harten Rap mit gewaltverherrlichenden Passagen hörte wurden als sicheres Indiz für seine Schuld gesehen. Auf Facebook häuften sich Kommentare, die die Todesstrafe und weit schlimmere Dinge forderten. Ein wütender Mob organisierte sich über Facebook um sich vor dem Polizeipräsidium zu versammeln und seinen Tod zu fordern. Der Spuk war erst beendet, als der 17jährige drei Tage später aus der Haft entlassen wurde und kurz darauf ein 18jähriger die Tat gestand (Simon & Friederichs, 2012).

Sozialpsychologe Ulrich Wagner vergleicht den digitalen Mob mit dem Gefängnis-Experiment von Philip Zimbardo. Für das Experiment simulierte Zimbardo eine Gefängnissituation und teilte die Teilnehmer per Zufall in die Gruppe Gefangener oder der Wärter ein. Während dem Experiment trugen die Gefangenen Nylonstrümpfe, um unerkannt zu bleiben. Wagner bezeichnet Online-Kommunikation als die moderne Form der Tarnung: Wer den Eindruck hätte, in einer Gruppe aufzugehen und das Gefühl hat, anonym und unerkannt zu agieren, bei dem funktionierten Fremd- und Selbstkontrolle nicht mehr. Moralischen Standards würden ignoriert und die Beurteilung ihres Handels durch Dritte sei nicht mehr von Belang. Das Ergebnis seien gruppendynamische Prozesse, wie zum Beispiel bei einer Demonstration – oder einem digitalen Mob (Wagner, nach Jakat, 2013).

Ein sehr interessanter Vergleich wie ich finde. Erinnern wir uns an die Definition von digitaler Kommunikation, die ich in einem vorherigen Blogbeitrag beschrieben habe.

  1. Die Charakteristika digitaler Kommunikation sind zum einen ein zeit- und raumübergreifender Zugriff zum Netz (Grimm, 2005).
    –> Niemand muss mehr ins Wirtshaus gehen um am Stammtisch seine Parolen und Verdächtigungen zu kommunizieren, ohne zeitliche und räumliche Einschränkungen, das heißt auch nachts und von der Couch aus, kann kommuniziert werden.
  2. Zum anderen findet die Kommunikation virtuell statt, ein physischer Kommunikationspartner ist hier nicht mehr von Nöten. So erzeugt digitale Kommunikation eine Nähe, auch wenn die kommunizierenden Personen nicht an einem Ort sind. Zur selben Zeit kommt es aber auch zu einer Trennung der Menschen, da „die sinnliche Wahrnehmung der physischen Präsenz“ (Grimm, 2005, S. 1)  bei digitaler Kommunikation nicht vorhanden ist (Grimm, 2005).
    –> Die erzeugte Nähe führt zu dem von Wagner beschriebenen gruppendynamischen Prozessen, die Trennung befördert die empfundene Anonymität.

Aber wie lässt sich so etwas verhindern? Und sollten unter diesem Aspekt die Polizei nicht lieber die Finger von sozialen Medien lassen?

Der Sprecher des LKA Herr Federau nimmt von solchen Forderungen entschieden Abstand. Dadurch, dass sich vier Mitarbeiter der LKA um die Facebook-Seite kümmern und rund um die Uhr überwachen, würden die Kommentare kontrolliert und gegebenenfalls gelöscht werden (Jakat, 2013). Zwar werden nicht alle Polizei Fanpages 24/7 überwacht, aber auf ihren Seiten behält die Polizei durch die Möglichkeit des Löschens einzelner Kommentare die Kontrolle über die Kommunikation. Das größere Problem stellen durch fremde Nutzer erstelle Fanpages oder Gruppen dar, die auf der sich Beleidigungen, falsche Anschuldigungen und Aufrufe zur Lynchjustiz häufen. Hier hat die Polizei keine Kontrolle über das, was gepostet, kommentiert oder geteilt wird.

Strafrechtler Henning Müller sieht das Problem bei der Kommunikationsstrategie der Polizei. Viel zu oft würden Informationen über das Ermittlungsverfahren herausgegeben, um die eigene Arbeit positiver darzustellen oder lästigen Presseanfragen zu entgehen. Die Dynamiken, die dadurch besonders in sozialen Netzwerken entstehen können, würden meistens nicht beachtet (Jakat, 2013).

Aber was tun, wenn die Hilfe der Öffentlichkeit benötigt wird? Ein zweischneidiges Schwert, da hilfreiche Hinweise aus der Bevölkerung bei der Ermittlung helfen können, aber durch veröffentlichte Täterbeschreibungen, Fahndungsfotos und -videos Unschuldige wie der 17 Jahre alte Mann in Emden sich einer Hetzjagd ausgesetzt sehen können.

Eine Antwort darauf kann das konsequente Verfolgen von gesetzeswidrigen Kommentaren auf sozialen Netzwerken sein. Ein 18 Jahre Mann, der auf Facebook „Lasst uns das Schwein tothauen“ schrieb, wurde mittlerweile zu zwei Wochen Dauerarrest verurteilt. Zeigen, dass das Netz doch nicht so anonym ist und Aufrufe zum Mord nicht ungestraft bleiben (Süddeutsche.de, 2012). Das Forschungsprojekt COMPOSITE argumentiert, dass die Polizei auch deswegen in sozialen Netzwerken aktiv sein muss, weil sonst andere User oder Gruppen diesen Platz einnehmen (Denef, Kaptein, Bayerl, & Ramirez, 2012). Präsent sein, Falschmeldungen dementieren, gesetzeswidrige Kommentare verfolgen und verantwortlich sowie vorsichtig mit sensiblen Informationen umgehen – Oder was sagt ihr, wie sollte die Polizei mit solchen Hetzjagden im Internet umgehen?

Viele Grüße
Isabell

Quellen:

Denef, S., Kaptein, N., Bayerl, P. S., & Ramirez, L. (2012). Best Practice in Police Social Media Adaptation. COMPOSITE Project, European Commission.

Grimm, R. (2005). Digitale Kommunikation. München: Oldenbourg Verlag.

Jakat, L. (10. Juni 2013). Unter der digitalen Kapuze. Abgerufen am 2. August 2014 von Süddeutsche.de: http://www.sueddeutsche.de/panorama/prozess-um-aufruf-zur-lynchjustiz-unter-der-digitalen-kapuze-1.1692868

Simon, J., & Friederichs, H. (14. April 2012). „Der könnte es sein!“. Abgerufen am 1. August 2014 von Zeit Online: http://www.zeit.de/2012/16/Emden

Süddeutsche.de/dpa/dapd/jobr/olkl . (30. Mai 2012). Prozess wegen Aufruf zur Lynchjustiz: Facebook-Hetzer zu Arrest verurteilt. Abgerufen am 1. August 2014 von Süddeutsche.de: „Lasst uns das Schwein tothauen“, schrieb der 18-Jährige

Das Forschungsprojekt COMPOSITE

Liebe Leser,

heute möchte ich euch das EU-Projekt COMPOSITE (Comparative Police Studies in the EU) vorstellen.

Das Forschungsprojekt COMPOSITE untersucht, welche organisatorischen und kulturellen Faktoren Einfluss auf die Umsetzung und die Erfolgschancen von Veränderungsprozessen in Polizeiorganisationen haben. Insgesamt nehmen an der auf vier Jahre (2010-2014) ausgelegten Studie Polizeiorganisationen aus zehn europäischen Staaten, nämlich Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Mazedonien, den Niederlanden, Rumänien, Spanien und der Tschechischen Republik teil (Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT).

In einer Trendstudie identifizierten die Forscher Social Media als eine der drängendsten Herausforderungen, die sich Polizeibehörden europaweit stellen müssen. Daher wurde im Rahmen von COMPOSITE die Studie „Best Practice in Police Social Media Adaptation“ durchgeführt.

Abb. Cover "Best Practice in Police Social Media Adaptation" http://www.fit.fraunhofer.de/content/dam/fit/de/documents/COMPOSITE-social-media-best-practice.pdf (Quelle: eigener Screenshot vom

Abb. Cover „Best Practice in
Police Social Media
Adaptation“ (Quelle:  Denef, Kaptein, Bayerl & Ramirez ,2012; eigener Screenshot vom 28. Juli 2014)

Mittels Workshops und Interviews wurden Polizeimitarbeitern aus dreizehn europäischen Ländern zu ihren Erfahrungen im Umgang mit sozialen Medien befragt. Als Ergebnis wurden Einsatzmöglichkeiten und Chancen von Social Media herausgearbeitet, die ich hier nun vorstellen möchte.

1) Social Media als unerschöpfliche Informationsquelle

Ja, richtig gelesen, liebe Crowd. Die Polizei nutzt soziale Medien nämlich nicht nur für ihre Fanseiten, sondern auch für Ermittlungen! Soziale Netzwerke sind laut der Studie eine reiche Informationsquelle für Ermittler um Straftaten aufzudecken. Angeführt wird, dass mit der Hilfe von sozialen Medien Fälle gelöst werden können, die sonst entweder gar nicht oder erst viel später erfolgreich abgeschlossen würden. Neben den komplexen Fahndungen im Netz, die von Spezialisten durchgeführt werden, sollen auch lokale Polizisten geschult werden, damit sie simple Social Media Ermittlungen durchführen können. Allerdings ist wie so oft auch hier noch kein speziell auf soziale Medien ausgelegter rechtlicher Rahmen vorhanden.

2) Eine Stimme in sozialen Netzwerken haben

Laut der Studie ist es entscheidend, dass die Polizei soziale Netzwerke als vollwertige Kommunikationskanäle anerkennt und auch dort mit ihrer Stimme vertreten ist. Sonst nehmen andere Akteure diesen Platz ein, zum Beispiel mit inoffiziellen Polizei Accounts auf Facebook oder Twitter. Zudem helfen soziale Netzwerke Bürgern Aktionen durchzuführen, die eigentlich der Polizei vorbehalten sind, z.B. die Suche nach vermissten Personen. Um Gerüchte und Falschmeldungen vorzubeugen, ist es also entscheidend, dass die Polizei in sozialen Medien präsent ist.
Nicht zu leugnen ist die Tatsache, dass soziale Netzwerke zum Alltag der Bürger gehören. Und die Polizei ist immer öfter mit den Auswirkungen von sozialen Medien in der Realität beschäftigt, wie Stalking, Facebook-Partys oder online angekündigten Suiziden. Laut der Studie ist es wichtig, dass die Polizei sich mit sozialen Medien beschäftigt und dort vertreten ist, um solche Fälle angemessen behandeln zu können

3) Soziale Medien zur Informationsverbreitung

Soziale Medien können hervorragend zur Verbreitung von Informationen, wie Fahndungsaufrufen und Vermisstenanzeigen genutzt werden. Durch das bereitwillige Teilen der Fans kann die Polizei einen viel größeren Kreis an Menschen erreichen als durch Aufrufe in traditionellen Medien wie Zeitungen. Auch können jüngere Zielgruppen angesprochen werden, die sonst schwierig zu erreichen sind.

4) Verbindungen knüpfen

Social Media kann nicht nur von ganzen Polizeibehörden, sondern auch von einzelnen Polizisten genutzt werden, so geschehen in England und Holland, wo einzelne Polizisten über ihren Alltag auf dem Revier und ihre Fälle twittern. So sollen die Bürger einen Einblick in die Arbeit „ihres“ Polizisten bekommen, mehr Transparenz hergestellt werden und das Vertrauen in die Arbeit der Polizei gestärkt werden. Die Polizei, dein twitternder Freund und Helfer!
In Finnland gibt es bereits eine virtuelle Polizeidienststelle, die im April 2011 gestartet ist. 16 Polizisten von 12 Polizeistationen arbeiten an dem Projekt mit, dass auf den Netzwerken, Facebook, IRC-Galleria, Messenger, Hommaforum und Demi zu finden ist. Hier können wie auf einer normalen Dienststelle Anzeigen aufgegeben und Fragen beantwortet werden.

5) Es menschelt: soziale Netzwerken und die menschliche Seite der Polizei

In sozialen Netzwerken kann die Polizei ihre menschliche Seite zeigen, zum Beispiel Bilder und Statusupdates posten, die nichts mit aktuellen Fahndungen zu tun haben. Wichtig ist es laut der Studie, dass sich die Sprache abgrenzt vom sonst üblichen Behördendeutsch und sich der Sprache, die in sozialen Medien gesprochen wird, anpasst: locker, aber nicht anbiedernd.

6) Social Media als kostengünstige Kommunikationsmaßnahme

Kleines Budget, große Wirkung: Social Media besticht durch Effizienz und hilft der Polizei, eine engere Verbindung zur Bevölkerung zu bekommen, trotz Budgetkürzungen, wie eine Fallstudie in Island zeigte.

(Denef, Kaptein, Bayerl & Ramirez ,2012)

Die Studie zeigt die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von sozialen Netzwerken für die Polizei auf. Spannend finde ich den Punkt, dass die Polizei europaweit Social Media auch stärker für Ermittlungen nutzten möchte. Eigentlich nur logisch, wo bekommen sie sonst kostenlos so viele Informationen bereitgestellt. Aber findet ihr es auch ok, das die Polizei soziale Netzwerke nutzt, um Fälle zu lösen? Oder empfindet ihr das als Schnüffeln in der Privatsphäre? Wobei, und das sollte man sich vor Augen halten, jeder selbst bestimmt, wie viel er in sozialen Netzwerken von sich preis gibt.

Nur zustimmen kann ich der Forderung, dass die Polizei in sozialen Netzwerken präsent sein muss, weil es sonst zwielichtige Anbieter gibt, die diese Lücke füllen und wahrscheinlich nicht ganz so viel Wert auf die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen legen wie die Polizei. Auch das die Polizei soziale Netzwerke zur Informationsverbreitung nutzt, erscheint mir sinnvoll und wird ja auch bereits in Deutschland praktiziert.

Die Studie zeigt auch, dass die deutsche Polizei, im Gegensatz zu Social-Media-Pionieren wie Großbritannien, soziale Netzwerke noch recht wenig nutzt. Wichtig zu erwähnen ist allerdings, dass in England den Niederlanden und Finnland soziale Medien häufiger genutzt werden als hier in Deutschland. Während 2012 nur 34% aller Deutschen soziale Netzwerke nutzten, nutzten 65%  der Niederländer und 57% aller Engländer soziale Netzwerke.

Abb. Social Media Nutzung in Europa, http://www.ons.gov.uk/ons/rel/rdit2/internet-access---households-and-individuals/social-networking--the-uk-as-a-leader-in-europe/sty-social-networking-2012.html (Quelle: Office for National Statistics, 2012)

Abb. Social Media Nutzung in Europa(Quelle: Office for National Statistics, 2012)

Aber twitternde Streifenpolizisten und virtuelle Polizeiwachen in Deutschland? Als ich in meinem Blog das 24h-Experiment der Polizei Berlin vorstellte, fand sich in den Kommentaren auch immer wieder der Satz: „Schön und gut – aber was bringt das denn?“. Dieses Experiment hat wohl genau das versucht, was die Studie fordert: Mehr Einblick geben, Verbindungen knüpfen, mehr menscheln jenseits von Behördendeutsch. Aber man könnte das Ganze auch anders sehen, als Anbiederung an den Bürger, als Versuch, die Deutungshoheit über Geschehnisse inne zu haben und über andere wichtige Themen wie Polizeigewalt oder das Versagen der Ermittlungsbehörden im NSU-Prozess hinwegzutäuschen – denn ohhhh, ist das Bild mit dem Polizist und der geretteten Katze nicht süß?

Deswegen jetzt die Frage an euch:

Wollt ihr den twitternden Polizisten? Oder findet ihr so etwas überflüssig?

Ich freue mich auf eure Meinungen!

Viele Grüße
Isabell

Quellen:

Denef, S., Kaptein, N., Bayerl, P. S., & Ramirez, L. (2012). Best Practice in Police Social Media Adaptation. COMPOSITE Project, European Commission.

Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT. (kein Datum). Comparative Police Studies in the EU. Abgerufen am 28. Juli 2014 von Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT: http://www.fit.fraunhofer.de/de/fb/ucc/projects/composite.html

Office for National Statistics. (13. Juni 2012). Social Networking: The UK as a Leader in Europe. Abgerufen am 29. Juli 2014 von Office for National Statistics: http://www.ons.gov.uk/ons/rel/rdit2/internet-access—households-and-individuals/social-networking–the-uk-as-a-leader-in-europe/sty-social-networking-2012.html

Zwischenfazit

Liebe Leser,

nach nun mittlerweile 12 Blogbeiträgen möchte ich ein Zwischenfazit ziehen und das bisher Gelernte reflektieren. In meinem zweiten Beitrag stellte ich eine vorläufige Agenda vor, die so aussah:

Agenda2

Abb. Agenda (eigene Darstellung, 24.07.2014)

Mit den grünen Pfeilen sind alle Beiträge markiert, die ich umgesetzt habe, die roten Kreuze bedeuten, dass diese Beiträge noch fehlen.

Nachdem ich in meinem dritten Beitrag das Fallbeispiel vorgestellt sowie einen kurzen Einblick in die sogenannte Facebook-Fahndung gegeben hatte, stellte ich am Ende meines Blogeintrags folgende Frage: „Gilt in diesem Fall „Datenschutz gleich Täterschutz“ oder heiligt der Zweck eben nicht immer alle Mittel?“ Eure differenzierten Antworten waren sehr interessant und machten mir bewusst, dass ich mich stärker mit dem Thema Datenschutz, den rechtlichen Grundlagen der Facebook-Fahndung und vor allem mit dem Aspekt, dass hier eine öffentliche Behörde Social Media nutzte und nicht ein Unternehmen, auseinandersetzen musste.

Mit all diesen Überlegungen im Hinterkopf machte ich mich an die theoretischen Grundlagen und je mehr ich las, desto deutlicher wurde mir, dass es mit dem einen geplanten Blogbeitrag zu digitaler Kommunikation und sozialen Netzwerken nicht getan war. So wurden aus einem Beitrag drei Beiträge zu „Kommunikation & digitale Kommunikation“ „Web 2.0 & Social Web“ und „Social Software, Social Media und soziale Netzwerke. Was ich gelernt habe? Der Kommunikationsprozess, den ich untersuchen möchte, ist ein digitaler, zweiseitiger Kommunikationsprozess mit einem Rückkanal. Dieser Rückkanal ist kennzeichnend für das Web 2.0/ Social Web, durch dessen technischen Gegebenheiten eine neue Art des Austausches und der Verknüpfung möglich wurde. Ohne diese sogenannte „Mitmach-Netz“ würde demnach auch die Polizei heute nicht online nach Verbrechern suchen. Eine weitere Erkenntnis war, dass Social Software, Social Media und soziale Netzwerke doch nicht alle das selbe sind und die Polizei zum einen in Beziehungs- und Kommunikationsnetzwerke, wie zum Beispiel Facebook und Publikationsnetzwerke, wie zum Beispiel Twitter, vertreten sind.

Nach einem kleinen Exkurs zu der 24h-Aktion der Polizei Berlin auf Twitter, der mir klarmachte, dass ich mich wirklich und ganz sicher nochmal mit Twitter beschäftigen musste, ging ich endlich zu dem Aspekt Social Media in öffentlichen Behörden über und macht mich mit den Besonderheiten, Richtlinien und Zielen bekannt. Nach diesem Beitrag fühlte ich bereit, nun endlich in die Analyse-Phase überzugehen und nahm die Facebook-Fanpage und deren Zielgruppe der Polizei Hannover, die Datenschutzbedingungen und den Twitter-Account der Polizei Berlin genau unter die Lupe. In einem Beitrag habe ich die Frage gestellt, ob die Social Media-Nutzung der Polizei mit angezogener Handbremse stattfindet – jetzt kann ich sagen ja, das tut sie und das ist auch gut so! Zwar sollte es bald möglich zu einer Anpassung der Gesetze und Richtlinien kommen, aber in dem bestehenden rechtlichen Rahmen macht die Polizei meiner Meinung nach eine gute Figur.

Nachdem die Analyse nun abgeschlossen ist, sieht so meine weitere Agenda aus:

COMPOSITE STUDIE

  • Vorstellung der COMPOSITE Studie

Was, wenn die Online-Fahndung zur Lynchjustiz wird?

  • Der digitale Mob: Was kann die Polizei zum Opferschutz tun?

Früher war alles besser?!

  • Was hat sich mit Social Media verändert?
  • Was sind die Bedingungen für eine gelungene digitale Kommunikation?

Abschluss und Fazit

Wie findet ihr mein Zwischenfazit und meine weitere Agenda? Ich freue mich über Anregungen und Kommentare!

Liebe Grüße
Isabell